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GEO

8 von 10 Kunden finden mich über Copilot

Nicht über Google. Nicht über LinkedIn. Über Copilot. Deine Kunden googeln immer weniger – sie fragen. Und KI antwortet mit zwei, drei Namen statt zehn blauen Links.

JJ Von Jörg Janßen 8 Min. Lesezeit
So wird deine Website von Copilot gefunden – GEO für Microsoft Copilot, ChatGPT und Perplexity. Mit Jörg Janßen.

Ich stelle in jedem Erstgespräch dieselbe Frage: „Wo haben Sie mich gefunden?“

Mittlerweile sagen mir 8 von 10, dass sie mich über Microsoft Copilot gefunden haben. Nicht über Google. Nicht über LinkedIn. Über Copilot.

Was da passiert, ist eigentlich ziemlich logisch, wenn man es zu Ende denkt: Ich biete Copilot-Trainings an. Die Leute, die nach Copilot-Trainings suchen, nutzen selbst schon Copilot. Und die fragen den dann einfach direkt: „Wer kann mir dabei helfen?“ Copilot antwortet mit ein paar Namen. Einer davon bin ich.

Das ist kein Zufall und auch kein Glück. Das ist, weil ich meine Website von vornherein so aufgestellt habe, dass sie von Chatbots wie ChatGPT, Copilot, Claude, Gemini und Perplexity gut gefunden und zitiert werden kann.

Und genau darüber will ich heute mit dir sprechen.

1. Warum das gerade jetzt wichtig wird

Deine Kunden googeln immer weniger. Sie fragen. ChatGPT, Copilot, Gemini, Perplexity. Und die antworten nicht mit zehn blauen Links, sondern mit zwei, drei Namen.

Die Frage ist einfach: Bist du einer davon?

Das nennt man GEO – Generative Engine Optimization. SEO bringt dich ins Ranking. GEO bringt dich in die Antwort. Und das ist keine Kleinigkeit, sondern eine eigene Baustelle.

2. Die robots.txt

Klingt technisch, ist aber schnell erklärt: Das ist eine kleine Datei auf deiner Website, die Suchmaschinen und KI-Bots sagt, was sie lesen dürfen und was nicht.

Viele Websites blockieren dort aus Versehen genau die Bots, die sie eigentlich zitieren sollen – GPTBot, ClaudeBot, PerplexityBot. Deine Seite kann noch so gut sein: Wenn der Bot draußen bleiben muss, kommt da nichts an.

So sieht eine robots.txt aus, die KI-Bots bewusst reinlässt statt sie aus Versehen auszusperren:

User-agent: *
Allow: /

User-agent: GPTBot
Allow: /

User-agent: ChatGPT-User
Allow: /

User-agent: ClaudeBot
Allow: /

User-agent: PerplexityBot
Allow: /

User-agent: Google-Extended
Allow: /

Sitemap: https://deine-domain.de/sitemap.xml

Die Datei liegt im Wurzelverzeichnis deiner Website und ist unter deine-domain.de/robots.txt erreichbar. Ruf sie einmal auf – in zehn Sekunden weißt du, ob du dich gerade selbst aussperrst.

3. Das Answer-First-Prinzip

Die meisten Websites starten mit Stimmung. „Seit Jahren stehen wir für Qualität und Leidenschaft …“ Und die eigentliche Antwort kommt dann irgendwo in Absatz vier.

Das Problem: Eine KI zieht sich ein Stück Text heraus, das für sich allein verständlich ist. Wenn dein erster Satz nur Atmosphäre ist, nimmt sie gar nichts mit.

Die Regel ist simpel: Antwort zuerst, Geschichte danach. Denk an eine Zeitung, nicht an einen Roman.

Vorher – Stimmung zuerst

Seit vielen Jahren begleiten wir Unternehmen auf ihrem Weg in die digitale Zukunft. Künstliche Intelligenz verändert die Art, wie wir arbeiten, grundlegend – und wir sind überzeugt, dass jedes Team davon profitieren kann, wenn es die richtige Unterstützung bekommt …

Nachher – Answer-First

Der Einstieg

Ein Copilot-Training macht dann Sinn, wenn dein Team Copilot zwar lizenziert hat, es aber kaum oder nur für einfache Zusammenfassungen nutzt. Typische Signale: Copilot-Lizenzen sind gekauft, aber die Nutzung stagniert nach den ersten Wochen. Mitarbeitende fragen „Wofür soll ich das eigentlich benutzen?“ Oder es gibt einzelne Power-User, aber kein Team nutzt es einheitlich.

Dieselbe Antwort in drei Formaten

Als FAQ-Antwort auf „Wann lohnt sich ein Copilot-Training?“:

Ein Copilot-Training lohnt sich, sobald mehr als zwei oder drei Personen im Team Zugriff auf Copilot haben, die Nutzung aber uneinheitlich oder oberflächlich bleibt. Ohne Training bleibt Copilot meist beim Zusammenfassen von Texten stehen, statt in E-Mail, Teams, Excel und PowerPoint aktiv eingesetzt zu werden.

Als Landingpage-Headline:

Copilot-Lizenzen gekauft, aber kaum genutzt? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt für ein Training.

Der Kern, warum das funktioniert: Die KI, die jemanden zu dir schickt, bekommt genau die Situation beschrieben, in der sich der Suchende gerade befindet – nicht dein Angebot, sondern sein Problem. Das ist der Satz, der zitiert wird, wenn jemand fragt „Ab wann lohnt sich ein Copilot-Training?“ oder „Wir nutzen Copilot kaum, was tun?“.

4. Die neutrale Marktbeobachtung

Eine KI vertraut nicht nur deiner eigenen Einschätzung von dir selbst. Sie sucht nach Signalen von außen, die deine Expertise bestätigen: Presseerwähnungen, Fachbeiträge, Bewertungen, Studien, auf die du dich beziehst. Alles, was zeigt: Das sagt nicht nur er selbst über sich, das bestätigen auch andere.

Genau das kannst du gezielt auf deiner Seite einbinden. So kann eine faire Wettbewerbstabelle aussehen – bewusst mit echten Stärken der anderen, nicht nur Eigenlob:

KriteriumCopilotakademie.deKI-Schulungspartner GmbH*DigitalTrain24*
FokusAusschließlich Microsoft CopilotBreites KI-Portfolio (ChatGPT, Copilot, Gemini)Allgemeine Digitalisierungsschulungen
FormatTagesworkshop vor Ort oder onlineNur online, SelbstlernkurseVor-Ort-Schulungen, mehrtägig
ZielgruppeKMU, Teams ab 6 PersonenEinzelpersonen und kleine TeamsGroße Unternehmen, ab 50 Mitarbeitende
PraxisbezugArbeitet mit echten Unternehmensdaten der TeilnehmerStandardisierte ÜbungsfälleBranchenspezifische Cases
StärkeTiefe Copilot-Spezialisierung, hohe Übernahmequote in den ArbeitsalltagGuter Einstieg für Einzelpersonen mit kleinem BudgetStarke Erfahrung bei Konzernrollouts
Nicht die richtige Wahl, wenn …du eine breite KI-Tool-Übersicht statt Copilot-Tiefe suchstdein ganzes Team gemeinsam geschult werden solldu ein kleines Team ohne großes Budget hast

* Erfundene Namen zur Veranschaulichung. Die Tabelle zeigt das Prinzip, nicht reale Anbieter.

Warum das für GEO funktioniert: Eine ehrliche „Nicht die richtige Wahl, wenn …“-Zeile ist der Teil, den die meisten weglassen – und genau der macht die Tabelle für eine KI zitierfähig. Eine Quelle, die auch sagt, wofür sie nicht die beste Lösung ist, wirkt glaubwürdiger als eine, die sich in jeder Kategorie selbst auf Platz eins setzt.

Das ist eines der Signale, die unter „Vertrauen und Autorität“ laufen: Neutralität schlägt Werbetext.

5. Und ja, das geht auch mit Copilot

Alle Übungen und Prompts, die wir dazu bereitstellen, kannst du eins zu eins mit Microsoft Copilot umsetzen. Vor allem in der Premium-Version macht das richtig Spaß, denn der kennt deinen Arbeitskontext. Er weiß, was dein Unternehmen macht, wen du ansprechen willst, und er kennt die Keywords und Texte, die du ohnehin schon jeden Tag produzierst.

Damit ist Copilot ein richtig gutes Werkzeug, um deine eigene Website oder deinen Online-Shop GEO-ready zu machen. Du musst für das Thema also nicht in ein neues Tool wechseln – du nimmst einfach das, was du schon hast.

Wo du weitermachen kannst

Wenn du dich mit dem Thema noch gar nicht beschäftigt hast: Schau bei geo-effekt.de vorbei. Da findest du erst einmal die Grundlagen.

Darunter findest du auch den GEO-Score, ein kostenloses Tool. Du gibst deine URL ein und bekommst eine Zahl von 0 bis 100: wie gut deine Website aktuell von Chatbots gefunden und zitiert werden kann. Allein diese Auswertung gibt dir schon ein gutes Bild, wo du stehst.

GEO-Score: kostenloser Website-Check auf geo-effekt.de – URL eingeben und Auswertung erhalten.
Der kostenlose GEO-Score auf geo-effekt.de: URL eingeben, rund eine Minute warten, Auswertung lesen.

Und wenn du sehen willst, wie das in der Praxis aussieht: Es gibt eine kostenlose Kurzanleitung. Darin zeige ich dir konkrete Handgriffe zum Nachmachen – unter anderem robots.txt, Answer-First und Marktbeobachtung, live an einer echten Seite.

Für alle, die tiefer einsteigen wollen: der Geo-Effekt-Onlinekurs. Gut drei Stunden, Schritt für Schritt, alle Stellschrauben, die auf deiner Seite etwas verändern.

Die sieben Module des Geo-Effekt-Onlinekurses – von Ausgangslage über E-E-A-T bis zum 30-Tage-Plan.
Sieben Module mit klaren Lernergebnissen – jedes endet mit etwas, das du umgesetzt hast.

Zum Geo-Effekt-Onlinekurs →

Die Frage, die bleibt

Schau es dir an – und dann frag dich mal ehrlich:

Was antwortet Copilot gerade, wenn jemand nach dir sucht?

Copilot im Team wirklich nutzen?

Ob Online-Kurs, Inhouse-Training oder Coaching – im kostenlosen Erstgespräch finden wir den passenden Weg für dich oder dein Team.

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